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Schulprofil

 

Tradition und Modernität
Schule hatte immer die Aufgabe über Generationen erworbenes Wissen und für die Zukunft bedeutsame Fähigkeiten an die Jungen weiterzugeben. Daher ist es uns ein Anliegen, einen zeitgemäßen und modernen Unterricht zu gestalten, der unsere Schüler und Schülerinnen befähigt, in der Welt zu bestehen. Unser Ziel ist vernetzte Allgemeinbildung, darunter verstehen wir solide Wissensbasis aufbauend auf kognitive, soziale und mediale Kompetenzen.

Um dies zu erreichen setzen wir bewährte Traditionen und neue Lehr- und Lernformen ein. Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrern sind Fortbildung und Evaluation ein besonderes Anliegen.

Ausdruckskompetenz und Medienkompetenz
In allen Gegenständen wird auf kompetenten sprachlichen Ausdruck Wert gelegt. Moderne Präsentationstechniken erhalten bereits in der Unterstufe ihren festen Platz. Schon ab der ersten Klasse wird das Erarbeiten eines Themas und seine Präsentation vermittelt und geübt, in der zweiten Klasse mit Betonung auf schriftliche Präsentation mittels Textverarbeitung, in der dritten Klasse mit Betonung auf audio-visuelle Präsentationstechniken. Die kreativen und musischen Bereiche leisten durch praktisches Arbeiten einen wertvollen Beitrag zur sinnlichen Erfassung unserer Welt und zu kompetentem Ausdruck.

Das Einüben dieser Kompetenzen geschieht in Kooperation mehrerer Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen.

Sach- und Selbstkompetenz
Sinnerfassendes Lesen, Sichten, Exzerpieren und Vernetzen von Informationen sind Kompetenzen, die in allen Gegenständen vermittelt werden müssen. Darüber hinaus fällt der multimedialen Schulbibliothek hier eine besondere Bedeutung als Informations-, Kommunikations- und Unterrichtszentrum im Schulalltag zu.

In der Einführungsveranstaltung Lernen lernen werden Schüler und Schülerinnen der ersten Klassen mit effizienten Lerntechniken und mit lernfreundlichen Rahmenbedingungen für ihren Schulalltag vertraut gemacht.

Das BG/BRG Schwechat ermöglicht und fördert den Einsatz moderner Kommunikations- und Informationstechnologien, dabei nützen wir Lernplattformen. Ein sensibel fordernder und fördernder Unterricht vernetzt erworbenes Wissen durch die Einübung von Schlüsselfähigkeiten und führt so zu Problemlösungskompetenz. Einen wichtigen Beitrag leisten hier fächerübergreifende Projekte.

Sozialkompetenz
Moderne Unterrichtsformen wie offenes Lernen, projektorientiertes Arbeiten und Teamarbeit fördern die Sozialkompetenzen der Schüler und Schülerinnen. Respektvoller und verantwortungsbewusster Umgang mit Menschen und ihrer Lebenswelt wie auch mit Natur und Technologie sind uns ein besonderes Anliegen. Das erzieherische Wirken der Schule besteht auf Werten wie Kollegialität und Solidarität, Leistungsbereitschaft, Respekt, Anerkennung und Toleranz, Kritikfähigkeit, Selbstwahrnehmung, Sensibilität im Umgang mit der Geschlechterrolle, Umweltbewusstsein und Sauberkeit am Arbeitsplatz.

Sozialkompetenz ist nicht nur Unterrichtsziel sondern auch gelebte Praxis.

Wo wir die Grenzen unserer pädagogischen Kompetenzen zu erreichen meinen, stellen wir den Kontakt zu professionellen psychosozialen Stellen her – auch bei uns im Haus.

Bewegungsorientierung
Im Sinne einer ganzheitlichen Bildung und Erziehung unserer Schüler und Schülerinnen werden die motorischen Aktivitäten im Bereich Bewegung und Sport gefördert. In den ersten Klassen wird nach Maßgabe der Möglichkeiten eine zusätzliche Turnstunde angeboten. Der Gesundheitsaspekt und die Motivation zu außerschulischer und lebensbegleitender sportlicher Betätigung stehen im Mittelpunkt des Unterrichtsgeschehens aller Schulstufen, unverbindliche Übungen erweitern das bewegungsorientierte Angebot. Die Schule kooperiert eng mit dem örtlichen Sportverein SVS und kann so dessen räumliche und personelle Ressourcen nutzen. Bewegungsorientierte mehrtägige Schulveranstaltungen und Schulwettkämpfe runden das vielfältige Angebot ab.

Nachmittagsbetreuung
Unser Schulsystem geht davon aus, dass die Schüler und Schülerinnen auch am Nachmittag lernen und Gelerntes üben. So bemühen wir uns um eine kindgerechte und das Lernen fördernde Gestaltung der Nachmittagsbetreuung im Haus. Oberstufenschüler und Oberstufenschülerinnen werden ermutigt an der Nachmittagsbetreuung mitzuwirken. Schüler und Schülerinnen können in der Schule zu Mittag essen. Die Nachmittagsbetreuung wird nach Bedarf bis 16:40 Uhr angeboten.

Zusammenarbeit Eltern – LehrerInnen – SchülerInnen
Der Kontaktpflege zwischen Schule und Elternhaus wird besondere Bedeutung beigemessen. So sind Lehrerinnen und Lehrer bei Elternabenden, an Sprechtagen und in ihren Sprechstunden (nach Möglichkeit auch telefonisch in der Schule) erreichbar.

In jeder Klasse wird mindestens ein Elternabend pro Jahr durch den Klassenvorstand angeboten.

Erhalten des Klassenverbands in der Unterstufe
Der Klassenverband wird von der ersten bis zur vierten Klasse erhalten, d.h. die Schüler und Schülerinnen bleiben auch bei unterschiedlicher Wahl des Schultyps über die gesamte Unterstufe zusammen. Dadurch bleibt die Kontinuität in der erzieherischen und sozialen Arbeit des LehrerInnen-Teams gewahrt. So ist gewährleistet, dass alle Schüler und Schülerinnen bei der Wahl des Schultyps nach der zweiten Klasse nur an ihre Interessen und Talente denken – unabhängig von der Wahl ihrer Freunde und Freundinnen. Um diesem Prinzip sinnvoll Rechnung zu tragen, wurden die Stundentafeln schulautonom angepasst.

Schwerpunktklassen -- Unterstufe
Am BG/BRG Schwechat wird seit Jahren der Methodenmix gepflegt, wobei sich eine weiter zunehmende Zahl an Lehrkräften in der EVA-Methode weitergebildet hat. EVA (=EigenVerantwortliches Arbeiten) ist eine Unterrichtsmethode, in der besonderer Wert auf soziale Lernformen, Teamarbeit, Eigenständigkeit im Umgang mit Wochen- und Monatsplänen und fächerübergreifende Projektarbeit gelegt wird. In allen Klassen wird EVA-Unterricht phasenweise als Unterrichtsprinzip eingesetzt, wodurch offene Lernformen geübt werden und die Grundlage für selbstständiges Arbeiten in der Oberstufe gelegt wird.

Jeweils eine musisch-kreative Klasse wird schwerpunktmäßig in der ersten und zweiten Klasse mit dem Ziel der musisch-ganzheitlichen Bildung und Erziehung geführt. Dieses Angebot richtet sich an Schüler und Schülerinnen, die ein Instrument lernen oder gerne singen, tanzen und kreativ sind. Der Stundenplan ist um zwei Stunden Musik pro Woche erweitert, die für praktisches Musizieren, Singen und Bewegungsgestaltung genutzt werden.

Als zusätzliches Angebot stehen Band und Chor allen Schülerinnen und Schülern offen.

Schultypen und Stundentafeln – Unterstufe
In den ersten und zweiten Klassen gilt für alle Schüler und Schülerinnen die gleiche Stundentafel. Für die dritte und vierte Klasse wählen sie zwischen dem Gymnasium mit Französisch oder Latein und dem Realgymnasium mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt. Die Schularbeitsfächer Deutsch, Englisch und Mathematik sowie Geschichte, Geographie, Chemie, Bildnerische Erziehung, Bewegung und Sport werden weiter im gewohnten Klassenverband unterrichtet.

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