“Fahrphysik erleben” mit der 6A und 6B beim ÖAMTC 

 

Am 9.5.2022 haben dieses Programm die SchülerInnen der 6A und 6B in Teesdorf erlebt – hier schildern die Schülerinnen der 6A ihre Eindrücke! 

Das Programm „Fahrphysik erleben“ wurde vom ÖAMTC gemeinsam mit Physiklehrern aus NÖ (darunter auch Prof. Lohr) entwickelt,
um den SchülerInnen die Bedeutung der physikalischen Gesetze beim Autofahren in Extremsituationen zu zeigen.
Die Schülerinnen fahren dabei mit Instruktoren des ÖAMTCs in Autos mit und können so die wirkenden Kräfte bei Vollbremsungen,
Kurvenfahrten, Schleudereinheiten und beim Aquaplaning hautnah miterleben. 

 

Schleudern 

Bei dieser Station konnten wir erfahren, wie sich ein Schleudervorgang während des Autofahrens anfühlt.
Auf der Teststrecke befand sich eine Schleuderplatte, diese hat Impulse abgegeben und brachte das Auto ins Schleudern.
Es sah folgendermaßen aus: 

Zuerst wurde auf eine Geschwindigkeit von ungefähr 60 km/h beschleunigt und wir sind dann über die Schleuderplatte gefahren.
Durch die Impulse haben die Hinterreifen zu rutschen begonnen. Wegen der Bremsung von ÖAMTC Fahrer Sven lag das Gewicht vorne,
hinten war es entlastet und so kam es danach zum Schleudern. Ein weiter Grund dafür war, dass die nasse Fahrbahn einem besonderen Belag hatte,
welcher Schnee simulierte. Der Bremsweg verlängerte sich deutlich. (Helena Taschner, Alina Sclader)

Abschätzen des Bremsweges 

Stell dir vor, du stehst auf der Straße und ein Auto rast auf dich zu. Der Fahrer sieht dich und tritt sofort auf die Bremse.
Schafft er es, noch rechtzeitig stehen zu bleiben? 

Wie wir bei unserem heutigen Ausflug erfahren haben, hängt das von mehreren Faktoren ab. Einerseits spielt die Fahrbahnbeschaffenheit eine große Rolle,
andererseits ist auch die Geschwindigkeit nicht außer Acht zu lassen.  

Falls du dir einmal ausrechnen möchtest, wie viel Abstand du brauchst, um definitiv in Sicherheit zu sein, kannst du diese Formel anwenden.  

Der Anhalteweg setzt sich aus zwei Faktoren zusammen: Reaktionsweg+Bremsweg 

Der Bremsweg jedoch vervierfacht sich, wenn sich die Geschwindigkeit verdoppelt. Nehmen wir an, dass der Bremsweg eines Autos,
welches mit 30km/h auf nasser Fahrbahn fährt, zirka sieben Meter. Dann beträgt der Bremsweg bei doppelter Geschwindigkeit rund 28 Meter. 

Hoffentlich hilft dir diese Information etwas weiter, jedoch möchten wir natürlich nicht annehmen, dass du jemals in solch eine
Gefahrensituation gerätst. (Sophie Aghaizu, Sofia Oeltze, Vanessa Mayerhofer) 

Die perfekte Sitzposition im Auto  

Wir wurden beim ÖAMTC darüber informiert, dass man besonders auf die Sitzposition des Fahrers achten muss, wobei die Sitzposition des Beifahrers
genauso wichtig ist. Zuerst sollte man sich so nah wie möglich mit dem Körper an die Rückenlehne schmiegen.
Allerdings darf man die Kopfstütze nicht außer acht lassen, da sie so hoch wie möglich (Oberkante bis maximal Kopfoberkante ) eingestellt sein.
Wählt bei der Sitzhöhenverstellung eine Position, in der ihr gut rundum sehen könnt. Fahrt die Sitzfläche nur so weit nach hinten, dass die Knie beim
Durchtreten der Pedale nicht durchgestreckt sind. Bei der Lenkrad Haltung ist vor allem der Abstand zwischen Oberkörper und Fahrer-Airbag im Lenkrad wichtig.  

Mit der richtigen Sitzposition im Auto lassen sich Rückenschmerzen und Gefahren in Notsituationen vermeiden. (Lea Marksz, Sümeyye Amakan) 

Gurteschlitten 

Der Gurteschlitten ist ein Aufprallsimulator mit dem wir einen Aufprall erleben durften. Diese Simulator soll zeigen, wie wichtig
das Angurten auch bei niedrigen Geschwindigkeiten ist. Der Sitz rollt auf einer Schiene mit ca. 5km/h runter und unten wird er gestoppt,
wie bei einem echten Unfall. Man ist dabei angegurtet und erlebt, wie stark die Wucht des Aufpralles ist.  

Jeder der wollte durfte es ausprobieren und es hat sehr Spaß gemacht! (Yamila Graski, Sonja Maurutschek) 

Fliehkraft - Kräfte in der Kurve  

 Wir sind mit dem Auto in einer Kreisbahn mit verschiedenen Geschwindigkeit gefahren, damit wir die Fliehkraft beobachten können.
Die vordere Achse des Autos ist bei höheren Geschwindigkeiten ins Schleudern geratent und das Auto hat sich auf die Seite gelegt.
Als wir noch schneller gefahren sind, sind wir aus der Kurve gerutscht. Das wäre in einer echten Verkehrssituation gefährlich geworden.
(Tasnim Labidi, Leila Shihat) 

Aquaplaning  

Heute bei ÖMTC durften wir beim Aquaplaning mit dem Auto über eine nasse Fahrbahn mit einer hohen
Geschwindigkeit von ca. 100 km/h fahren. Die Reifen schwimmen auf das Wasser auf und verlieren
somit den Kontakt zur Straße. Das konnten wir in den 2 Runden beobachten, die wir jetzt erklären.  

Bei der 1. Runde durften wir über die nasse Fahrbahn fahren und das Lenkrad wurde von dem Fahrer gedreht. 
Daraus folgte, dass das Auto ins Schleudern gekommen ist. 

Bei der 2. Runde fuhren wir ebenfalls mit 100 km/h, das wurde Lenkrad gerade gehalten. Da haben wir gesehen,
dass das Auto nicht ins Schleudern gekommen ist. (Emma Halida Halilovic, Leonie Korherr) 

 

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